Gründerin und Geschäftsführerin

Christina Valentiner-Branth

Hat das Programm „Spielstarke Schule“ 2015 an der Hamburger Anton-Rée-Grundschule entwickelt. Als Radiojournalistin hat sie 25 Jahre Kinder- und Familienspiele für öffentlich-rechtliche Rundfunksender wie NDR und Deutschlandfunk Kultur rezensiert. 2001-2002 war sie für den neu gegründeten Kinderspiel des Jahres Preis im Beirat aktiv.

Sie ist systemische Familientherapeutin und hat 2020 die Brettspielakademie gegründet, an der schon über 110 Fachkräfte für Gesellschaftsspiele ausgebildet wurden.

Projektleitung

Beate Betschler

Sozialpädagogin, Fachkraft für Gesellschaftsspiele und Projektleitung der Bildungsinitiative Spielstarke Schule. Sie organisiert Spieleabende und große Spieleveranstaltungen wie WÜ.Land.Spielt und setzt regelmäßig Spielprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Familien um.

Als ehemalige Leitung einer Mittagsbetreuung mit eigenem Spielezimmer kennt sie den Einsatz von Gesellschaftsspielen im pädagogischen Alltag aus der Praxis. Zudem schult sie Kolleg:innen darin, Gesellschaftsspiele gezielt in Betreuung, Schule und Jugendarbeit einzusetzen.

Die Sozialpädagogin engagiert sich beruflich und ehrenamtlich mit viel Herzblut in der Kinder- und Jugendarbeit. Mehr als sechs Jahre leitete sie eine Nachmittagsbetreuung für rund 240 Grundschulkinder und ein Team mit über 20 Mitarbeitenden.

Bei der Spielstarken Schule hält sie als Projektleitung die Fäden zusammen. Schnelldenkerin, Organisationstalent und Instagram-Zauberin.

Jury KlasseSpiel

Die Jury für das Siegel „KlasseSpiel“ möchte dir die besten Spiele für die unterschiedlichen Einsatzgebiete in der Schule nahe bringen. Dabei zählt für uns Klasse statt Masse. In unserer Übersicht findest du sowohl aktuelle Neuheiten als auch zeitlose Klassiker. Allesamt getestet in Spielegruppen mit Kindern, deren Urteil uns bei der unserer Auswahl bestärkt.

Christina Valentiner-Branth

Sie spielt seit über 30 Jahren beruflich, hat 25 Jahre lang Familienspiele in Spiele-AGs getestet und im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk vorgestellt. Sie kennt die Stolperfallen beim Spielen mit Kindern und die Kriterien der Spiele für den Schuleinsatz  wie keine Zweite. Sie hat den Ablauf des Programms „Spielstarke Schule“ entwickelt und weiß genau, welche Spiele für das selbstorganisierte Spielen in Kindergruppen gut funktionieren. Nur die besten Spiele sind als Klassensatz geeignet. Spiele, die regelklar sind, einfach zu erklären, bei denen es keinen Streit gibt und die vor allem sehr viel Spaß machen. Seit Jahrzehnten filtert sie aus dem großen Angebot der Neuheiten mit sicherem Blick die wirklich geeigneten Spiele heraus, testet sie in ihren Spiele-AGs und nimmt sie dann in die Klassensatz-Liste auf.

Beate Betschler

In Schulen und Betreuungseinrichtungen begleitet sie Kinder beim Einstieg in Gesellschaftsspiele und entwickelt Angebote, bei denen Kinder selbst zu Spieletester:innen werden. Für das vom Verein Spiel des Jahres geförderte Projekt „Erklärbären to go“ bildete sie Jugendliche darin aus, Kindergartenkindern Gesellschaftsspiele zu erklären. Die Erklärbären waren außerdem bei Spieleveranstaltungen und in Büchereien im Einsatz. Darüber hinaus organisiert sie Spieleausleihen, Spieltage und Ferienangebote rund um Gesellschaftsspiele und bringt ihre Erfahrung aus zahlreichen Spielrunden mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen in die Jury ein.

Alex Rüst

Alexander Rüst, genannt Alex, ist Pädagoge, Fachkraft für Gesellschaftsspiele und Brettspielenthusiast. Im Ganztagsbereich einer Schule in Berlin-Marzahn-Hellersdorf setzt er Gesellschaftsspiele gezielt mit Kindern, Gruppen und ganzen Klassen ein – im Freizeitbereich ebenso wie zur Begleitung von Unterrichtsinhalten. Bei der tjfbg engagiert er sich dafür, Horte und Schulen spielstark zu machen, entwickelt Fortbildungen wie „Ran ans Brett“ und hat die AG Spiel mit rund 50 Pädagog:innen ins Leben gerufen.
Aktuell baut Alex das Netzwerk „Spielstarke Schulen Berlin“ mit auf und bringt viel Erfahrung in der praktischen Umsetzung des Programms „Spielstarke Schule“ mit. Außerdem ist er Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender von Blick aufs Brett e.V., einem Verein, der moderne Brettspiele zugänglich macht und Menschen jeden Alters an den Spieltisch bringt. Am liebsten spielt Alex mit Grün – wenn nötig gewinnt er aber auch mit Gelb.

Beirat

Die Beiratsmitglieder unterstützen die Jury in regelmäßigen Diskussionsrunden bei der Auswahl der KlasseSpiele. Sie alle spielen schon lange und regelmäßig mit Schulkindern und wissen, welche Spiele funktionieren – und welche nicht. Sie teilen gern ihre Expertise, denn sie sind vom Wert der Gesellschaftsspiele überzeugt und möchten dich gerne mit begeistern.

Alina Erdmann

Ich bin Sozialarbeiterin und arbeite im multiprofessionellen Team an einer Realschule in Herne/NRW. Wir sind Teil des Netzwerks „Spielstarke Schulen Herne“ und spielen regelmäßig mit Kindern in der Schule. Ich studiere neben meiner Tätigkeit im Masterstudiengang „Soziale Inklusion – Gesundheit und Bildung“. In meiner Arbeit ist es mir besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen Kinder sich entwickeln, ihre Stärken entdecken und Gemeinschaft erleben können. Gesellschaftsspiele helfen mir dabei, Beziehungen aufzubauen, soziale Kompetenzen zu fördern, Lernfortschritte sichtbar zu machen und gemeinsam Freude zu erleben.

Sekina Walker

Ich arbeite als MPT-Kraft an der Claudiusschule, einer Grundschule in Herne (NRW) und engagiere mich im Netzwerk Spielstarke Schule Herne. Ich war schon immer spielbegeistert. Mit 15 Jahren habe ich bereits eine Jugendleiterschulung absolviert, Gruppenstunden und Ferienfreizeiten geleitet. Parallel zum Abitur habe ich eine Erzieherausbildung gemacht und anschließend Soziale Arbeit studiert. In all diesen Bereichen habe ich Gesellschaftsspiele eingesetzt, weil ich intuitiv ihren großen Nutzen gespürt habe. Seit 20 Jahren bin ich überzeugte Spielerin mit großen und kleinen Gruppen und darf nun all mein Wissen beim Spielen mit Klassensätzen an meiner Grundschule umsetzen.

Anna Viktoria Hofmann

Ich leite die Kinder- und Jugendbücherei in Eckernförde. Schulklassen sind regelmäßig zum Spielen bei uns zu Gast und ich vermittle als Dozentin das Programm „Spielstarke Schule“ auch direkt vor Ort in Schulen hier in der Region. Als Referentin, Quizmasterin und Workshop-Leiterin bringe ich meine Spielkompetenz regelmäßig auf Bühnen, in Bildungseinrichtungen und zu Teams im ganzen Land. Auf Instagram findet man mich als @_die_bibliothekarin_

Markus Kienappel

Als Erzieher und angehende Fachkraft für Gesellschaftsspiele gestalte ich an einer Grundschule spielpädagogische Spielstunden und offene Werkstätten für Gesellschafts- und Strategiespiele wie Schach und Go. Mein Schwerpunkt liegt auf der Konzeption und Durchführung von Spielturnieren und Schulmeisterschaften sowie dem Aufbau und der Ausstattung von Spielezimmern.

Anne Wilming

Ich bin Diplom-Sozialpädagogin und Teil des pädagogisch-therapeutischen Fachpersonals der Stadtteilschule Eidelstedt in Hamburg im Bereich Inklusion und Ganztag. Seit der Gründung der „Spiele‑Oase“ biete ich regelmäßige Spielerunden für das Kollegium sowie Spielangebote für Kinder und Jugendliche in den Pausen, als Ganztagskurse oder auch als Werkzeug im Unterricht an. Ab dem Schuljahr 26/27 starte ich als Klassenleitung der ersten Brettspielklasse der Schule in Jahrgang 5. Als Fachkraft für Gesellschaftsspiele fördere ich Beziehungsarbeit sowie die 4K‑Kompetenzen (Kommunikation, Kooperation, kritisches Denken, Kreativität) durch spielerisches Lernen in sicheren Räumen.

Kai-Uwe Zillmer

Ich bin Grundschullehrer in Bad Fallingbostel und Fachkraft für Gesellschaftsspiele. Als leidenschaftlicher Spieler habe ich den hohen Motivationscharakter und pädagogischen Mehrwert von Gesellschaftsspielen schon früh erkannt und im Jahr 2019 unser schulisches Konzept zum gezielten Einsatz von Spielen maßgeblich mitentwickelt. Seitdem verwalte und erweitere ich unsere zentrale Spielesammlung. Neben Spielen im Unterricht und wechselnden AGs betreue ich ehrenamtlich auch unseren monatlichen schulischen Spieletreff am Nachmittag sowie unser großes Spielefest im Herbst.

Leitbild

Wer spielt, geht in Beziehung. Das ist das große Geschenk, das uns Gesellschaftsspiele machen. Im Folgenden haben wir unsere Leitgedanken formuliert. Sie sind die Grundlage unseres Handelns und Kern unserer Angebote.

Ziel

Die Bildungsinitiative Spielstarke Schule gGmbH  und ihre Mitarbeitenden setzen sich dafür ein, das Gesellschaftsspiel in seiner Funktion als Bildungsmedium in Schulen zu fördern. Wir glauben, dass Gesellschaftsspiele hinsichtlich ihres kulturellen Wertes, ihrer gesellschaftliche Bedeutung und ihres Potentials als Bildungsmedium gleichwertig zur Literatur stehen. Schulen begreifen wir als Orte des ganztägigen Lernens, in denen Möglichkeiten des formellen und informellen Lernens gleichwertig angeboten werden sollten. Neben dem Einsatz von Brettspielen im Unterricht und in außerunterrichtlichen Formaten liegt uns besonders die Elternbildung am Herzen, damit Schüler:innen auch in ihren Familien verstärkt Gesellschaftsspiele spielen können.

Unsere Grundwerte

Grundlage unserer Arbeit ist die Überzeugung, dass alle Menschen gleich sind. Wir bemühen uns um einen vorurteilsbewussten und wertschätzenden Umgang miteinander und unter unseren Nutzenden. Wir achten die Persönlichkeitsrechte alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft, Weltanschauung und Geschlecht.

Unser Handeln soll die friedliche Koexistenz aller Kulturen fördern, die auf Respekt voreinander und individueller Verantwortung gegründet ist.
Wir glauben, dass es nützlich ist, sich mit den Regelwerken in Gesellschaftsspielen zu beschäftigen und dadurch sensibler und aufmerksamer für die Regeln des menschlichen Zusammenlebens zu werden. Das soziale Miteinander funktioniert nur in einem beständigen Aushandeln und Verabreden von „Spielregeln“, nach denen die Gemeinschaft funktionieren soll. Wir sind überzeugt, dass Gesellschaftsspiele das Demokratieverständnis fördern und das auf eine genderneutrale, alters- und herkunftsunabhängige Weise und so integrativ und inklusiv wirken. 

Haltung

Die systemische Haltung der Neugierde und Toleranz gegenüber anderen Denksystemen ist Basis unserer Arbeit. Wir begegnen einander auf Augenhöhe, wir sind fehlerfreundlich und glauben, dass der Mensch sich und seine Glaubenssätze konstant weiterentwickeln kann. Unsere Sichtweise konzentriert sich auf die Ressourcen unseres Gegenübers und basiert auf den Grundsätzen der positiven Psychologie.

Wir suchen nach Best Practice-Beispielen und Gelingensbedingungen und vermehren das Wissen darum. Wir sind davon überzeugt, dass man Lernen und Spielen nicht erzwingen oder mit Drohungen und Sanktionen fördern kann. Stattdessen bemühen wir uns um ko-konstruktive Bildungssettings, in denen lustvoll und mit Spaß und Leichtigkeit gelernt und gespielt werden kann. Wir glauben, dass Lob stärker wirkt als Tadel und intrinsische Motivation die wichtigste Lernvoraussetzung ist.

Digitalisierung

Eine grundsätzliche Ablehnung von digitalen Medien liegt uns fern. Wir erkennen den Nutzen von Digitalisierung in vielen Bereichen unseres Lebens an und profitieren selbst von vielfältigen digitalen Medien.

Wir meinen, dass gerade in einer sich stärker digitalisierenden und individualisierenden Gesellschaft analoge Medien und Erfahrungsräume in der Erziehung und Bildung unserer Kinder verstärkt angeboten werden sollten. Unser Ziel ist die Ermöglichung einer kritischen und selbstbestimmten Nutzung von digitalen Medien und eine ausgewogene und gute, hybride Mischnutzung von analogen und digitalen Angeboten.

Uns ist ein bestmöglicher Datenschutz wichtig, deshalb werden keine unautorisierten Fotos von Teilnehmenden oder Kindern digital veröffentlicht. Wir erheben nur notwendige Daten und speichern diese auf einem bestmöglich geschützten, deutschen Server.

Finanzierung

Als gemeinnütziges Unternehmen sind wir nicht gewinnorientiert. Wir tragen uns durch Spenden und das Sponsoring unserer Partner. Dabei achten wir darauf, Ausgaben so preiswert wie möglich zu gestalten und Angebote für unsere Nutzenden möglichst gratis oder niedrigpreisig zu gestalten.  Wir legen größten Wert darauf, in unseren Inhalten und Angeboten unabhängig zu sein. Unser wirtschaftliches Ziel ist die langfristige Sicherung der Bildungsinitiative und ihrer Aktivitäten und ihrer kontinuierliche Weiterentwicklung gemäß des hier formulierten Leitbildes und des darin formulierten Bildungszweck. Wir legen größten Wert darauf, in unseren Inhalten, Angeboten und vor allem in der Beurteilung der empfohlenen Spiele unabhängig zu sein.

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